Ideen für Brautschmuck Die wichtigsten Fragen zum Brautschmuck – So harmoniert er mit dem Hochzeitskleid

Dass die Braut bei einer Hochzeit im Mittelpunkt steht, daran gibt es keinen Zweifel. Dennoch kommt eine Reihe von Fragen auf, wenn es um die Auswahl des passenden Brautschmucks geht. Fakt ist, dass dieser in erster Linie der Persönlichkeit der Braut entsprechen sollte. Schließlich soll sich die Braut am schönsten Tag im Leben in ihrer Haut wohlfühlen und sich mit ihrem Look von Kopf bis Fuß identifizieren. Mit den folgenden Tipps finden Sie Ihren persönlichen Brautschmuck, der Sie strahlen lässt.

Brautschmuck & Aberglaube – ein Blick auf damals und heute

Vielleicht haben Sie noch die Worte der Großmutter im Ohr, die bei der Weitergabe ihres Perlenschmucks sachte mit den Fingerkuppen über die Perlen strich und mit den Worten „aber nicht zur Hochzeit“ vor Unheil mahnte. Diese Aussage resultiert aus einem alten Aberglauben, dass einige Schmuckstücke Unglück über die Ehe brächten. Sie gilt traditionellem Perlenschmuck, aber auch Ohrringen und Ketten, an denen ein Kreuzanhänger baumelt. Sofern Sie eine traditionelle Hochzeit feiern möchten, bei der für Sie Großmutters Rat einen großen Stellenwert einnimmt, können Sie diesen selbstverständlich befolgen. Mittlerweile sind jedoch Zeiten angebrochen, in denen Aberglaube häufig als veraltet wahrgenommen wird. Viele Bräute stellen daher ihr persönliches Wohlgefühl in den Vordergrund und tragen, was ihnen gefällt – auch Perlenschmuck. Welche Überzeugung Ihnen an Ihrem Hochzeitstag wichtig ist, verrät Ihnen Ihr Herz.

Wert des Brautschmucks – Ist Luxus notwendig?

Mit der Frage nach dem passenden Brautschmuck geht meist auch die Suche nach dem geeigneten Material einher. Hochwertige Edelmetalle in überragender Qualität haben einen hohen Preis und sprengen nicht selten das Budget. Tatsächlich kommt es bei der Auswahl des Brautschmucks jedoch nicht auf dessen Wert an. Ganz gleich, ob es sich um ein vererbtes Schmuckstück, eine mit Diamanten besetzte Kette oder hochwertigen Modeschmuck handelt: Teuer muss nicht sein und es gilt, sich zunächst die Frage nach der Häufigkeit des Tragens zu beantworten. Wenn Sie Ihren Brautschmuck auch noch nach der Hochzeit zu ausgewählten Anlässen tragen möchten, können Sie auf Edelmetalle und Edelsteine setzen, die den glamourösen Charakter mit ihrem Wert repräsentieren. Sofern der Brautschmuck den einmaligen Zweck erfüllt, den schönsten Tag im Leben zu veredeln, können Sie eine nicht so kostspielige Variante wählen.

Gängiger Brautschmuck – die beliebtesten Schmuckstücke

Edelmetalle

Die Auswahl des passenden Brautschmucks ist in hohem Maße abhängig von der Farbe des Kleides. Werden Sie ein reinweißes Kleid tragen, sind Schmuckstücke aus Weißgold oder Silber empfehlenswert. Diese Farben harmonieren wunderbar mit weißem Stoff und lassen sich zu reizvoll changierendem Perlmutt ebenfalls stimmig kombinieren. Moderne Brautkleider verfügen heutzutage neben Spitzenelementen oft auch über Strass oder weiße Federn. Auch zu diesen Elementen runden Silber und Weißgold den Look harmonisch ab. Sofern Sie einen etwas weicheren und nicht traditionellen Farbton wie Champagner für Ihr Hochzeitskleid favorisieren, können Schmuckelemente aus Gold und Roségold eine ausgezeichnete Wahl sein.

Edelsteine

In ihrer Exklusivität dem Anlass angemessen, sind Diamanten und Brillanten echte Klassiker. Ihre Reinheit ist mit jedem Schliff zu erkennen und unterstreicht die Besonderheit des Anlasses, zu welchem sie getragen werden. Mit Diamanten und Brillanten verleihen Sie Ihrem Brautkleid und somit Ihrem gesamten Look einen besonders eleganten und überaus festlichen Akzent. Wer das Brautkleid mit einem farbigen Edelstein in Szene setzen möchte, benötigt eine ausgezeichnete Kenntnis zur passenden Farbauswahl. Auch wenn ein Saphir (blau) oder Smaragd (grün) ansprechende Akzente setzt, wirkt er in Kombination mit einem weißen Brautkleid recht hart und kann zu einem champagnerfarbenen Kleid einen farblich unpassenden Eindruck hinterlassen. Sie wünschen sich dennoch einen Edelstein in einer intensiveren Farbe? Einen romantischen Effekt hinterlassen der Rosenquarz (rosa) oder ein Rubin (rot). Farbloser Strass und Zirkonia zählen ebenfalls zu den Favoriten der Bräute. Zu guter Letzt kommen – wie eingangs beschrieben – trotz allen einstigen Aberglaubens Perlen wie gerufen, um dem Brautschmuck eine persönliche Note zu verleihen.

Finale Entscheidung für den einzig wahren Brautschmuck am Tag aller Tage

Wissen Sie bereits, welcher Brautschmuck es sein soll, nachdem Sie einen Eindruck von den Möglichkeiten gewonnen haben? In den meisten Fällen wählen Bräute eine Kombination aus mehreren Schmuckstücken, die in ihrer Beschaffenheit und ihrem Design sorgfältig aufeinander abgestimmt sind.

Hierzu zählen:

  • Haarschmuck
  • Ohrringe
  • Halskette oder Collier- Armband

Es bleibt Ihrem Geschmack überlassen, ob Sie sich für den klassischen Ansatz aus Schmuck für Ohren, Hals und Arm entscheiden oder lediglich einen Teil hiervon wählen. Ringe sind in dieser Aufstellung bewusst ausgespart, da ausschließlich der Ehering die volle Aufmerksamkeit verdient. Berücksichtigen Sie, dass vor allem am Hals, im Bereich Ihres Dekolletés und an den Handgelenken der Schmuck filigran gearbeitet sein sollte. So wird optisch das Gleichgewicht Ihrer Gesamterscheinung gewahrt. Für Opulenz hingegen ist Haarschmuck wie gemacht.

Oberstes Credo sollte es sein, auf Ihr Bauchgefühl zu hören und den Schmuck zu tragen, mit dem Sie sich wohl in Ihrer Haut fühlen. Denn: Dieses Wohlgefühl strahlen Sie am Tag der Hochzeit auch aus. Schöner kann ein Braut-Glow kaum sein.

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